8 Workshop Business Intelligence (WSBI 16)

der GI-Fachgruppe Business Intelligence
in Zusammenarbeit mit der Research Group “Information Systems & Service Design” am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) 

mit freundlicher Unterstützung der Capgemini Consulting

zum Thema

Business Intelligence und Analytics im Kontext gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Megatrends

am 07. Oktober 2016 in Karlsruhe

Inhalt

Business Intelligence und Analytics (BIA) entwickeln sich zunehmend hin zu einem aktiven Baustein des Wandels von Unternehmen, Branchen und Gesellschaften. Im Zuge der Digitalisierung hat BIA die Grenzen einer einzelbetrieblichen und managementunterstützenden Rolle verlassen, ist flächendeckend in alle primären und sekundären Geschäftsprozesse der Unternehmen diffundiert, wurde in einigen Fällen selbst zum Teil der primären Wertschöpfung („BIA als Produkt“) und steht vor dem Sprung in unternehmens- und branchenübergreifende Kontexte („BIA-Ökosysteme“). Zunehmend kommen so auch Endkunden/Bürger in unmittelbaren Kontakt mit BIA-Services, etwa wenn diese als integrale Komponente von Wearables, personal Devices, Health-Care-Systemen oder Smart-Home-Lösungen fungieren. In diesem Zuge erlangt BIA auch einen neuen Stellenwert im Kontext der Öffentlichen Verwaltung („Smart Cities“), im Gesundheitswesen oder in der Agrarwirtschaft.

 

Hiermit verbunden ist auf der Lösungsseite ein merklich gestiegener Stellenwert anspruchsvollerer modellgestützter Systeme (Advanced and Predictive Analytics), föderierter Architekturen für die Datenhaltung, Lösungen für den Umgang mit großen Volumina an polystrukturierten Daten sowie mit Daten-Streaming („Big Data“) und Cloud-basierter BIA. Bei allem Enthusiasmus sind jedoch die Lehren aus der „klassischen“ BI nicht zu vergessen – es bedarf weiterhin eines integrierten und koordinierten Gesamtansatzes mit einer austarierten BIA-Governance sowie Datenqualitäts-, Metadaten- und Administrations-Konzepten. Angesichts der Vielzahl neuer Komponenten und Datenquellen, dem Bedarf, diese agil hinzuzufügen und zu modifizieren, ergeben sich Herausforderungen einer ganz neuen Qualität.

 

Ziel des Workshops ist es hierbei, innovative Forschungsansätze und Forschungsergebnisse aus dem Bereich Business Intelligence (BI) zu präsentieren, zu diskutieren und in Bezug zu setzen. Vorgestellt werden sollen neben originären Forschungsergebnissen bewusst auch Zwischenergebnisse aus Forschungsprojekten (Research in Progress), konkrete Forschungsideen sowie neue methodische Herangehensweisen.   

Ausrichtung und Zielgruppe

Auch in diesem Jahr ist der Workshop auf die Unterstützung bei der Initiierung neuer Forschungsvorhaben wie auch auf die aktive Vorbereitung hochwertiger Publikationen ausgerichtet. Zielgruppe sind dabei insbes. Doktoranden. Jede Einreichung wird doppelt begutachtet.

 

Es werden sowohl Kurzpaper begutachtet, in denen Forschungsideen und neue Projekte vorgestellt werden können, wie auch Langpaper, in denen (teil)abgeschlossene Forschungsaktivitäten vorgestellt werden und die für eine zeitnahe Publikation vorgesehen sind.

Beispiele für erwünschte Themen

  • BIA im Kontext gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Megatrends
  • BIA im Kontext der Themen „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“
  • Innovative BIA-Anwendungsdomänen (z.B. BIA in der Öffentlichen Verwaltung, BI in der Logistik, BIA und Smart Farming, BIA im Energiesektor, BIA und Health Care)
  • Mobile BIA und Wearable BIA, BIA und Augmented / Virtual Reality
  • BIA und Gamification
  • Advanced, Predictive und Visual Analytics
  • BIA und Big-Data / NoSQL / In-Memory-BIA
  • BIA in the Cloud und BIA-Sourcing
  •  Agile BIA und Self-Service-BIA
  • BIA-Governance, Entwicklungs- und Betriebskonzepte sowie deren Werkzeugunterstützung
  • Metadatenmanagement, Datenqualitäts- und Stammdatenmanagement
  • BIA über Unternehmensgrenzen
  • BIA mit Open und Linked Data
  • Prozessorientierte BI, Operational BI, Process-centric BIA, Business Process Intelligence etc.
  • Modell- und wissensbasierte Ansätze für BIA-Lösungen (z.B. Planung, Simulation, anspruchsvolle Inferenzmechanismen, CBR)

 

Weitere Ergänzungen sind willkommen.

Zeitplan

  • Einreichungen bis: 05.09.2016
  • Benachrichtigung über Annahme / Gutachten:  19.09.2016
  • Workshop und Präsentation: 07.10.2016

Einreichungen

  • Für eine Teilnahme ist ein Beitrag in englischer oder deutscher Sprache einzureichen. Dieser ist im MS-Word-Format an baars(at)wi.uni-stuttgart.de zu schicken. Die Zitation sollte sich an den Vorgaben der APA (American Psychological Association) orientieren, vgl. hierzu http://www.apastyle.org/faqs.html.
  • Eine Dokumentenvorlage mit weiteren Formatierungsvorgaben finden Sie hier.
  • Umfang Kurzpaper: 4-5 Seiten (ohne Literaturverzeichnis).
  • Umfang Langpaper: 10-12 Seiten (ohne Literaturverzeichnis).
  • Alle Einreichungen werden doppelt blind begutachtet.

Programmkomitee

  • Dr. Henning Baars, Universität Stuttgart
  • Dr. Ralf Finger, Information Works
  • Prof. Dr. Peter Gluchowski, Technische Universität Chemnitz
  • Prof. Dr. Andreas Hilbert, Technische Universität Dresden
  • Prof. Dr. Hans-Georg Kemper, Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Alexander Mädche, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
  • Prof. Dr. Bodo Rieger, Universität Osnabrück

Kontakt

Dr. Henning Baars, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik I, Universität Stuttgart
Keplerstr. 17 – 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 – 6858 83037, E‐Mail: baars@wi.uni‐stuttgart.de                                                           

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